Werner Spies: Auge und Wort. Gesamtausgabe in 10 Bdn.

Werner Spies: Auge und Wort. Gesammelte Schriften zu Kunst und Literatur.

Hrsg. von Thomas Gaethgens, unter Mitarbeit von Maria Platte.

Zehn Bände in bezogener Kassette, gestaltet unter Verwendung des Bildes Der Rhein von Andreas Gursky. Etwa 4.200 Seiten, mit ca. 800 farbigen Abbildungen.

Berlin University Press 2008

Einführungspreis bis zum 30.06.2009: 198 € danach 248 €

 

 

Alle Bände auch einzeln lieferbar: 

Werner Spies

Max Ernst Collagen

Inventar und Widerspruch

Zwei Bände mit 300 farbigen und einfarbigen Abbildungen, gebunden, etwa 800 Seiten, ca. 58 €

ISBN 978-3-940432-33-

 

Werner Spies zeigt, wo für ihn persönlich Anlass, Ausgangspunkt und immer wieder neu aufgefasster Kulminationspunkt seiner Beschäftigung mit der Kunst liegen. Die beiden Bände beinhalten die wohl umfassendste und in den Grundideen für alle folgenden Arbeiten Maßstab gebende Auseinandersetzung mit den Collagen von Max Ernst.

 

"Nous n´avons pas la prétention d´analyser le monde multiple d´oú sourd dans sa comlexité l´inspiration de Max Ernst...De ceci, on a (toujours chez Werner Spies) une tentative, il faut le dire gigantesque, avec laquelle nous n´essayerons pas ici de rivaliser." Louis Arragon

 

"Dieses Buch ist ohne Zweifel das bedeutendste und weitreichendste Werk, das die zahlreichen Probleme der (so leichten!) Technik und des so (leichten?) Geists der Collage untersucht." Max Ernst in "Biographische Notizen"

 

 

Werner Spies

Max Ernst

Vom Material zum Stil

Etwa 450 Seiten mit 200 farbigen und einfarbigen Abbildungen, gebunden, ca. 34,80 €

ISBN 978-3-940432-34

 

Max Ernst, Skulpturen Häuser Landschaften

Max Ernst, Frottagen

Loplop oder die Selbstdarstellung des Künstlers

Der Garten der Nymphe Ancoli

Vox Angelica

 

Das Werk von Max Ernst in der Gesamtheit vor allem der unterschiedlichen künstlerischen Techniken und einer für die Selbstdarstellung des Künstlers ungewöhnlichen, das Gesamtwerk durchziehende Ikonographie (Loplop) zu würdigen, ist das Ziel der in diesem Band versammelten Arbeiten.

 

 

Werner Spies

Picasso - Skulpturen

Etwa 460 Seiten mit 90 farbigen und einfarbigen Abbildungen, gebunden,   ca. 34,80 €

ISBN 978-3-940432-35-

 

Den Plan zu einem Verzeichnis der Skulpturen Picassos fasste Werner Spies nach den ersten persönlichen Begegnungen mit dem Jahrhundertkünstler. Das entstandene Vertrauen bewegte Picasso, seine bisher der Öffentlichkeit vorenthaltenen Skulpturen zur Sichtung und Katalogisierung frei zu geben. Der grundlegende, auf Gesprächen des Autors mit dem Künstler beruhende Text eröffnet den Zugang zu diesem Werkkomplex auf eine unvergleichliche Weise.

 

 

Werner Spies

Kontinent Picasso

Etwa 370 Seiten mit 150 farbigen und einfarbigen Abbildungen, gebunden,  ca. 34,80 €

ISBN 978-3-940432-36-

 

Pastelle, Zeichnungen, Aquarelle

Parade Das antinomische Lehrstück

Traum und Lüge Francos

Die Zeit nach Guernica

Malen gegen die Zeit

 

Im fünften Band folgen Beiträgen zum malerischen, graphischen und zeichnerischen Werk des Künstlers in allen Lebensphasen. Der jüngste Text erlaubt erstmals einen Blick auf das lange tabuisierte Spätwerk. Mit welcher Konsequenz Picasso in diesem Spätwerk Themen, Techniken und formale Fragen verfolgte, lassen sein ganzes künstlerisches Schaffen in neuem Licht erscheinen.

 

 

Werner Spies

Wege ins 20. Jahrhundert

Etwa 450 Seiten mit 100 farbigen und einfarbigen Abbildungen, gebunden, ca. 35,80 €

ISBN 978-3-940432-37-

 

Die Demoiselles d´Avignon von Picasso stehen wie ein Schluss- und zugleich Wendepunkt am Ende der in diesem Band versammelten Texte. Sie beschrieben die Wege zur Moderne. Werner Spies widmet sich der ganz auf Anschaulichkeit zielenden historistischen Kunst, in Frankreich vor allem der Kaiserzeit, die in engem Auftragskorsett entstand und zum Gegenbild der Moderne wurde.

 

Erst die Auseinandersetzung mit dieser Kunst erlaubt die Unterscheidung und die Darstellung der langsamen Entwicklung zur unabhängigen Leistung in den Werken von Géricault und Délacroix, Courbet und Manet und schließlich des Beginns der Moderne bei Cézanne, van Gogh und Gauguin. Das neben der offiziellen kunst der Akademie gerade in den bisher wenig beachteten zeichnerischen Werken von Diderot über Grandville und Doré zu Ensor viele der später in die Moderne übernommenen stilistischen Mittel entwickelt wurden, zeigt der Autor ebenso wie die Auswüchse der gründerzeitlichen Massenkultur. Deren Beobachtung interessiert besonders, weil sich aus den Versatzstücken der neuen Mode- und Warenwelt und der populären Unterhaltung später der Surrealismus bedienen und eine Gegenwelt erwachsen lassen sollte.

 

 

Werner Spies

Der Surrealismus und seine Zeit

Etwa 490 Seiten mit 100 farbigen und einfarbigen Abbildungen, gebunden, ca. 34,80 €

ISBN 978-3-940432-38-

 

In welcher Weise der Surrealismus zu Beginn des Jahrhunderts gegen die beliebig gewordene Abfolge formaler Erfindungen opponierte und welche Missverständnisse zur Verteufelung des Surrealismus als einer vor allem literarischen Kunst und zur unverdienten Missachtung der Bewegung führte, zeigt der Große Einführungstext zu Beginn dieses Bandes. Bei der folgenden Betrachtung der Dada-Bewegung und der Protagonisten der ersten und zweiten surrealistischen Generation wird deutlich, wie unausweichlich das Prinzip dieser Kunst wurde. Dass der Band mit der unverblümten Darstellung der Tatsachen des Lebens und des Alltäglichen mit George Grosz und Otto Dix endet, zeigt, welches Gewicht hier auf denjenigen Kunstrichtungen liegen soll, die sich dem Leben zuwandten. Aber natürlich wäre eine Darstellung der Zeit unvollständig ohne Texte über Matisse und Léger, über Malewitsch, Mondrian bis zu Chagall, die ihre Revolution in der formalen Erfindung suchten.

 

 

Werner Spies

Zwischen Action Painting und Op Art

Etwa 370 Seiten mit 100 farbigen und einfarbigen Abbildungen, gebunden, ca. 34,80 €

ISBN 978-3-940432-39-

 

Die Entwicklung der Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg setzt in diesem Band ein mit zwei Texten über den Bauhaus-Künstler und dann in die USA ausgewanderten Josef Albers, dessen Farbkunst viele junge americanische Künstler beeinflusste. In den USA entstanden die vitalen Gegenbewegungen gegen eine europäische Nachkriegskunst, die sich zwischen sublimem Formzerfall und der Suche nach mythischen Ursprungsformeln verzettelte.

 

Von Jackson Pollock über Barnett Newmann, als den Energiezentren dieser Bewegung, führt der Weg wieder zurück nach Europa zu Victor Vasarely, der als Protagonist der Moderne kaum in Erscheinung trat. Werner Spies zeigte früh, das konsequente Darstellung optischer Phänomene die Person des schaffenden Künstlergenies in Frage stellte und dass Vasarely die Möglichkeit des Mediums Film und die Reproduzierbarkeit seiner Werke bereits in einer Bewusstheit einsetzte, die weit über seine Zeit hinaus wies.

 

 

Werner Spies

Von Beuys bis zur Gegenwart

Etwa 490 Seiten mit 100 farbigen und einfarbigen Abbildungen, gebunden, ca. 34,80 €

ISBN 978-3-940432-40-

 

An den Werken von ANdy Warhol und Joseph Beuys lassen sich viele Grundsätze der Kunstentwicklung bis in die heutige Zeit festmachen. Andy Warhol revolutionierte die Kunst nicht nur durch serielle Praktiken oder die Erfindung neuer Techniken, der Kult um seine Person machte ihn erst zum Helden der Pop-Art. Wie Joseph Beuys sich zu diesem Kult verhält und welches seine Themen sind, wird auch deutlich, wenn man Beuys an den Anfang einer Entwicklung der deutschen Kunst stellt, die Gerhard Richter und Sigmar Polke. Jörg Immendorff, Georg Baselitz und Anselm Kiefer in den Blick nimmt. zumindest punktuell schreitet dieser Band eine Entwicklung der Kunst in den letzten vierzig Jahren ab, deren Verzweigungen eine Betrachtung der Tendenz überflüssig macht. Um eine theoretische Durchdringung und analytische Engführung der Entwicklung geht es nicht mehr. Gerade in seiner Darstellung der Kunst von heute stellt Werner Spies den theoretsichen Debatten seiner Besuche und damit unmittelbaren Erfahrungen des Werkes gegenüber. Am Ende stehen die ausführlichen Darstellungen des Werkes der jüngsten Künstlerstars Neo Rauch und Andreas Gursky.

 

 

Werner Spies

Literatur und Betrieb

Etwa 500 Seiten mit 20 einfarbigen Abbildungen, gebunden, ca. 34,80 €

ISBN 978-3-940432-41-

 

Die Texte dieses Bandes enthalten das versteckte Berufsporträt des Verfassers. Am Anfang steht wie bei der Karriere des jungen Deutschen in Paris die Begegnung mit dem großen Kunsthändler und Intellektuellen Daniel-Henry Kahnweiler. Er öffnete dem jungen Mann die Türen auch zu seinen Dichterfreunden Francis Ponge und André Malraux. Es folgen die Texte über Samuel Beckett und Nathalie Sarraute, über Alain Robbe-Grillet und Claude Simon, mit denen Spies über die jüngsten Entwicklungen der französischen Literatur vor allem des Nouveau Roman berichtete.

 

Dass neben den bildenden und den literarsichen Künsten auch der Betrieb in das Blickfeld des Autors rückt, verwundert nicht. Aber dass wir mit den Berichten von großen Ausstellungen und Museumsbauten und vor allem mit einer fast geschlossenen Berichterstattung von der Biennale in Venedig seit 1968 bis die 90er Jahre etwas wie die Geschichte des Ausstellungswesens der Nachkriegszeit erschließen können, erstaunt den aufmerksamen Leser dann endgültig.